Bruststraffung - Der Traum von einer
straffen Brust
Eine im Allgemeinen als schön
empfundene Brust ist straff, fest,
symmetrisch, nicht zu groß, nicht zu
klein und hängt nicht. Eine vormals
schöne Brust kann sich im Laufe der
Jahre negativ verändern. Die Ursachen
dafür liegen entweder am zunehmenden
Elastizitäts- und Volumenverlust mit
zunehmendem Alter oder an hormonellen
Umstellungen, an deutlichen
Gewichtsschwankungen, an Veränderungen
durch eine Schwangerschaft oder dem
Stillen.
Wichtig:
Frauen mit sehr großen,
schweren Brüsten, mit sehr stark
hängenden oder asymmetrischen
Brüsten leiden unter einschneidenden
BH-Trägern, Rücken-, Nacken- und
Kopfschmerzen, sie können kein Sport
treiben, finden keine passende Kleidung
oder sind in der Partnerschaft sehr
gehemmt. Viele dieser Patienten sagen, ihre
Brüste sind hässlich! Der
Leidensdruck, der bei vielen Frauen
Einfluss auf das ganze Leben nimmt, auf die
Psyche, das Selbstwertgefühl, die
Leistungsfähigkeit, die Partnerschaft
ist häufig von Außenstehenden
nicht nach zu vollziehen. Dieser
Leidensdruck kann aber bei diesen Patienten
durch eine Brustverkleinerung, eine
Bruststraffung oder eine Kombination aus
beidem meist deutlich gelindert werden.
Diese Eingriffe, die nur von einem sehr
erfahrenen plastischen Chirurgen
durchgeführt werden sollten, bringen
den Patienten eine ungeahnte
Lebensqualität zurück. Es gibt
viele verschiedene OP-Techniken, die bei
Brustverkleinerungen oder
Bruststraffungen
angewendet werden können, aber nur der
Operateur, der alle diese verschiedene
Techniken beherrscht kann individuell das
richtige Verfahren wählen.
OPERATION
Bei einer reinen
Bruststraffung wird nur
überschüssige Haut entfernt, das
Volumen der Brust jedoch nicht
verändert. Je nach
Ausprägungsgrad gibt es verschiedene
Techniken, die mehr- oder weniger
große Narben verursachen. Ein
versierter plastischer Chirurg wird
selbstverständlich immer die Methode
auswählen, bei der das beste Ergebnis
mit den unauffälligsten Narben erzielt
werden kann. Bei einer Brustverkleinerung
wird durch Entnahme von Brustgewebe das
Brustvolumen verkleinert und gleichzeitig
der Hautmantel gestrafft. Auch hier
können je nach Befund verschiedene
Techniken angewendet werden. Bei
günstigen Voraussetzungen kann auch
eine sehr große Brust mit einer
narben sparenden Technik verkleinert
werden. Auch wenn Narben entstehen, so
verheilen diese im Bereich der Brüste
nach einigen Monaten so gut, dass man sie
häufig nur aus der Nähe erkennt.
Bei fast allen Brustverkleinerungen oder
Bruststraffungen werden die Milchgänge
nicht durchtrennt und die Brustdrüse
wird weitgehend erhalten, damit bei einer
späteren Schwangerschaft die
Stillfähigkeit erhalten bleibt.
Wichtig:
Die gewählte, ideale Technik bei einer
Brustverkleinerung oder
Bruststraffung ist
so individuell wie der Patient. Der
richtige Weg lässt sich aber erst nach
einer ausführlichen Beratung durch
einen plastischen Chirurgen gemeinsam mit
den Patienten erarbeiten.
Grundsätzlich gibt es zwei
gängige Wege, die am häufigsten
angewendet werden. 1. Methode: Bei
früher Hauterschlaffung genügt es
meist, einen ringförmigen Streifen
Haut um die Brustwarze herum zu entfernen.
Die Schnitte werden in den dunkler
getönten Warzenhof gelegt, sodass sie
später kaum erkennbar sind. 2.
Methode: Bei großen
Hängebrüsten und
fortgeschrittener Hauterschlaffung sind
größere Schnitte nötig. Wir
legen sie um die Brustwarze herum und
führen sie senkrecht von der Mitte bis
zur Brustfalte. In den meisten Fällen
verzichten wir auf den Schnitt in der
Brustfalte. Die Brustwarze kann in ihre
ursprüngliche Höhe
zurückverlegt werden. Die
Empfindlichkeit der Brustwarze wird dabei
kaum beeinträchtigt. NACHSORGE
Nach dem Eingriff wird ein leichter
Druckverband angelegt. Der stationäre
Aufenthalt in unserer Klinik beträgt
1-2 Tage. Die Schmerzen nach einer
Brustverkleinerung oder
Bruststraffung
werden meist als gering beschrieben und
bereits am OP-Tag werden die Patienten
wieder mobilisiert. Die anfänglichen
Schwellungen werden mit
Kühlgeräten behandelt und sind
nach wenigen Wochen verschwunden. Die
Fäden werden nach zehn bis vierzehn
Tagen gezogen. In den ersten Tagen nach der
OP wird ein speziell angepasster BH
angelegt der für 8-12 Wochen getragen
werden muss. Dieser schützt die Brust
und wird im Allgemeinen als sehr angenehm
empfunden.
OPERATIONSDAUER:
2 bis 4 Stunden - je nach Aufwand
Einschränkungen:
Gymnastik, Sauna, Sonnenbaden sowie
schwere, körperliche Anstrengungen
sind ein paar Wochen lang verboten. Eine
Vollbelastung ist nach 3-4 Monaten wieder
möglich. Eine Arbeitsfähigkeit
besteht in den meisten Fällen je nach
Operationsaufwand und beruflicher Belastung
nach 1-3 Wochen. Nikotinkonsum vor und nach
der OP ist nicht empfehlenswert.