Die Mimik verleiht Ihrem Gesichtsausdruck Leben. Manchmal ein bisschen zu viel, z.B. bei unbewusstem Stirnrunzeln. Die dadurch entstehenden Mimikfalten können am Besten durch Botulinumtoxin (kurz Botox) geschwächt werden. Ein erfahrener plastischer Chirurg erhält dabei die bewusste Mimik (beim Lachen müssen die Augen mit lachen; ist man erstaunt, müssen auch noch Stirnfalten entstehen können; ist man böse, muss auch die Zornesfalte sichtbar sein), die unbewusste Muskelaktivität wird jedoch unterdrückt. Zusätzlich kann man, wenn nötig, z.B. die Zornesfalte zusätzlich mit einer Hyaluronsäure unterspritzen.
(Botolinum Toxin-Typ A) kurz Botox wird seit mehr als 25 Jahren in der ästhetischen Chirurgie zur Faltenbehandlung eingesetzt und hat seinen Ursprung in der Neurologie.
Bei der ambulanten Faltenbehandlung wird Botulinumtoxin mit einer sehr dünnen Nadel in die jeweiligen Muskelgruppen injiziert. Anhand der Dosierung und Platzierung der Injektion können individuell verschiedenste Muskelaktivitäten im Bereich der Stirn, der Zornesfalte, um die Augen herum, manchmal auch im Bereich des Mundes behandelt werden. Auch muskelbedingte Asymmetrien sind dieser Technik oftmals zugänglich. Seien Sie nicht überrascht, die Wirkung tritt häufig erst nach 1-2 Tagen ein und hält durchschnittlich vier bis sechs Monate an.
Je nach Indikation 15 bis 30 Minuten
Die Empfindung der jeweiligen Injektion wird oft mit einem Mückenstich verglichen. Eine Betäubung der Haut ist nicht nötig. Nach der Behandlung wird die Haut gekühlt, so dass man in der Regel wenige Minuten nach der Behandlung wieder geschäftsfähig ist.
Leichte Schwellungen, die meist nach wenigen Minuten wieder abziehen, Nebenwirkungen sind uns nicht bekannt.
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