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Brustverkleinerung

Eine Brustverkleinerung kann bei einem Zuviel an Oberweite zum Traumbusen verhelfen – straff, fest, symmetrisch, nicht zu groß, nicht zu klein und nicht hängend – kurz zum restlichen Körper passend. Insbesondere, wenn die übergroße, schwere Brust Beschwerden wie Haltungsschäden, Nacken-, Rücken- oder chronische Kopfschmerzen verursacht, ist eine Brustverkleinerung auch medizinisch indiziert und sollte chirurgisch behoben werden.

Zu viel oder hängende und als unästhetisch empfundene Oberweite kann aber auch zur psychischen Belastung werden, wenn das Selbstwertgefühl dadurch leidet und die Frau sich ihrem Partner gegenüber gehemmt fühlt. Einschränkungen beim Sport und Schwierigkeiten, passende Kleidung zu finden, können die Lebensqualität zusätzlich beeinträchtigen.

Eine medizinische oder eine ästhetisch indizierte Brustverkleinerung kann also ganz erheblich zu Ihrem physischem und psychischen Wohlbefinden beitragen.

Operationsmethoden

Bei einer Brustverkleinerung wird durch Entnahme von Brustgewebe das Brustvolumen reduziert und gleichzeitig der Hautmantel gestrafft. Je nach Befund wählen wir hierfür nach einem ausführlichen Beratungsgespräch durch einen plastischen Chirurgen gemeinsam mit Ihnen die optimale Technik. Bei günstigen Voraussetzungen ist es möglich, sogar sehr große Brüste mit einer narbensparenden Vorgehensweise zu verkleinern. Auch wenn Narben entstehen, verheilen diese im Bereich der Brüste nach einigen Monaten so gut, dass man sie häufig nur aus der unmittelbaren Nähe erkennt.
Bei fast allen Brustverkleinerungen bleiben die Milchgänge intakt und die Brustdrüse wird weitgehend erhalten, damit Sie bei einer späteren Schwangerschaft weiterhin Ihr Baby stillen können.
Wird die Brustverkleinerung mit einer Bruststraffung kombiniert, gibt es für die Straffung zwei gängige Wege:

1. Methode: Bei früher Hauterschlaffung genügt es meist, einen ringförmigen Streifen Haut um die Brustwarze herum zu entfernen. Die Schnitte werden in den dunkler getönten Warzenhof gelegt, sodass sie später kaum erkennbar sind.

2. Methode: Bei großen Hängebrüsten und fortgeschrittener Hauterschlaffung sind größere Schnitte nötig. Wir legen sie um die Brustwarze herum und führen sie senkrecht von der Mitte bis zur Brustfalte. In den meisten Fällen verzichten wir auf den Schnitt in der Brustfalte. Die Brustwarze kann in ihre ursprüngliche Höhe zurückverlegt werden. Die Empfindlichkeit der Brustwarze wird dabei kaum beeinträchtigt.

Alle wichtigen Informationen über Bruststraffungen finden Sie in der Rubrik "Bruststraffung".

Operationsdauer/Narkose

Eine Brustverkleinerung dauert in der Regel 2 bis 4 Stunden – je nach Aufwand und erfolgt meist unter Vollnarkose.

Operationsnachsorge

Nach der Brustverkleinerung wird ein leichter Druckverband angelegt. Anschließend werden Sie 1 bis 2 Tage stationär in unseren komfortablen Privatzimmern rund um die Uhr ärztlich und pflegerisch betreut. Die Schmerzen nach einer Brustverkleinerung oder Bruststraffung werden meist als gering beschrieben und bereits am OP-Tag werden die Patienten wieder mobilisiert. Die anfänglichen Schwellungen werden gekühlt und sind nach kurzer Zeit verschwunden. Die Fäden werden nach zehn bis vierzehn Tagen gezogen. In den ersten Tagen nach der OP erhalten Sie einen speziell angepassten BH, den Sie für 8-12 Wochen tragen. Er schützt die Brust und wird im Allgemeinen als sehr angenehm empfunden.

Die Zeit danach

Ja nach Operationsaufwand sind Sie nach 1 bis 3 Wochen wieder arbeitsfähig und nach 3 bis 4 Monaten auch wieder voll belastbar.

Gymnastik, Sauna, Sonnenbaden sowie schwere, körperliche Anstrengungen sind ein paar Wochen lang verboten. Nikotinkonsum vor und nach der OP ist nicht empfehlenswert.

 

Kurzinformationen

OP-Dauer je nach Indikation ca. 1-2 Stunden
Narkose Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Aufenthalt 1 Nacht
Schonung 4-6 Wochen keine Sonne, Sauna oder Solarium
Aktivität 4-6 Wochen keinen Sport; Rückenlage beim Schlaf; kein Nikotin
Besonderheiten Mieder/BH ca. 4-6 Wochen; es kann zu temporären Schwellungen und blauen Flecken kommen
Kosten ab 7.500,- Euro
 Lehmweg 17, 20251 Hamburg

Unsere Ärzte sind ordentliche Mitglieder DGPRÄC. Die DGPRÄC ist der "TÜV" der plastischen Chirurgen.


Unser Ärztlicher Direktor ist außerdem ordentliches Mitglied VDÄPC. Die VDÄPC ist die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen und die größte Fachgesellschaft Ästhetischer Chirurgen in Deutschland.