040 800 40 40 0 info@klinik-poeseldorf.de

Bruststraffung

Ich berate Sie gerne persönlich!

Holger Fuchs ist Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie.

Holger Fuchs

Eine schön geformte, jugendlich-straffe Brust ist für viele Frauen ein wichtiges Attribut ihrer Weiblichkeit. Doch Schwangerschaften, Stillen, größere Gewichtsverluste und die Jahre wirken sich auf die Brust aus. Form und Volumen verändern sich, die Brustwarzen sinken ab. Durch eine Bruststraffung (Mastopexie), bei der überschüssige Haut entfernt und die Drüse neu geformt wird, erhält die Brust ihre schöne, attraktive Form zurück.

Bei sehr großen, schweren, bei hängenden oder asymmetrischen Brüsten kann auch eine Brustverkleinerung oder eine Kombination aus Straffung und Verkleinerung angebracht sein. Insbesondere wenn die Brüste körperliche oder psychische Beschwerden verursachen, bringt ein Eingriff ungeahnte Lebensqualität zurück. Alle wichtigen Informationen über Brustverkleinerungen finden Sie in der entsprechenden Rubrik.

OPERATIONSMETHODEN

Bei einer reinen Bruststraffung wird nur überschüssige Haut entfernt, das Volumen der Brust jedoch nicht verändert. Welches die für Ihre Bedürfnisse optimale Technik und Schnittführung ist, bei der das beste Ergebnis mit den unauffälligsten Narben erzielt werden kann, entscheidet ein versierter plastischer Chirurg gemeinsam mit Ihnen erst nach einer ausführlichen Voruntersuchung und Beratung. Grundsätzlich gibt es zwei gängige Wege, die am häufigsten angewendet werden:

  1. Methode: Bei früher Hauterschlaffung genügt es meist, einen ringförmigen Streifen Haut um die Brustwarze herum zu entfernen. Die Schnitte werden in den dunkler getönten Warzenhof gelegt, sodass sie später kaum erkennbar sind.
  2. Methode: Bei großen Hängebrüsten und fortgeschrittener Hauterschlaffung sind größere Schnitte nötig. Wir legen sie um die Brustwarze herum und führen sie senkrecht von der Mitte bis zur Brustfalte. In den meisten Fällen verzichten wir auf den Schnitt in der Brustfalte. Die Brustwarze kann in ihre ursprüngliche Höhe zurückverlegt werden. Die Empfindlichkeit der Brustwarze wird dabei kaum beeinträchtigt.

Bei fast allen Bruststraffungen bleiben die Milchgänge intakt und die Brustdrüse wird weitgehend erhalten, damit Sie bei einer späteren Schwangerschaft weiterhin Ihr Baby stillen können.

OPERATIONSDAUER/NARKOSE

Die Operation dauert 2 bis 4 Stunden – je nach Aufwand. In der Mehrzahl erfolgt sie unter Vollnarkose, gelegentlich unter Lokalanästhesie.

OPERATIONSNACHSORGE

Nach dem Eingriff wird ein leichter Druckverband angelegt. Anschließend werden Sie 1 bis 2 Tage stationär in unseren komfortablen Privatzimmern rund um die Uhr ärztlich und pflegerisch betreut. Die Schmerzen nach einer Bruststraffung oder Brustverkleinerung werden meist als gering beschrieben und bereits am OP-Tag dürfen die Patienten aufstehen. Die anfänglichen Schwellungen werden mit Kühlmittel behandelt und sind nach wenigen Wochen verschwunden. Da wir mit resorbierbaren Fäden arbeiten, brauchen sie nicht gezogen zu werden. In den ersten Tagen nach der OP erhalten Sie einen speziell angepassten BH, den Sie für 8 bis 12 Wochen tragen. Er schützt die Brust und wird im Allgemeinen als sehr angenehm empfunden.

DIE ZEIT DANACH

Je nach Operationsaufwand sind Sie nach 1 bis 3 Wochen wieder arbeitsfähig und nach 3 bis 4 Monaten auch wieder voll belastbar.
Gymnastik, Sauna, Sonnenbaden sowie schwere körperliche Anstrengungen sind ein paar Wochen lang verboten. Nikotinkonsum vor und nach der OP ist nicht empfehlenswert.