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Vampire-Lifting – PRP (Platelet Rich Plasma)

Ich berate Sie gerne persönlich!

Dr. Lars Kleining ist Facharzt für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Hand Chirurgie.

Beim Vampire-Lifting – PRP handelt es sich um eine Eigenblut-Therapie, die auf eine Aktivierung der Hautzellen durch Wachstumsfaktoren aus körpereigenem, blutplättchenreichem Plasma setzt.

PRP steht dabei für Platelet Rich Plasma (thrombozytenreiches Plasma). Thrombozyten sind die kleinsten im Blut vorhandenen Teilchen und spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Sie verschließen verletzte Hautstellen und setzen gerinnungsfördernde Stoffe frei.

Das Vampire-Lifting hat seinen Ursprung in der Regenerationsmedizin, in der es zur Unterstützung der Wundheilung und des Gewebe- und Knochenaufbaus genutzt wurde. In der plastisch-ästhetischen Medizin soll nun durch die Behandlung eine Straffung und Auffrischung des Hautbildes erreicht werden. Die Wachstumshormone im Blutplasma bewirken eine Zell- und Stammzellenaktivierung, durch die die Haut frischer erscheint und Falten, Narben und Dehnungsstreifen gemildert werden.

Die Behandlung regt die Neubildung von Kollagen und Elastan sowie die Bildung kleiner Blutgefäße an, wodurch die Versorgung der Haut mit Sauerstoff verbessert wird. Dieser Regenerationsprozess führt zu einer deutlichen Verbesserung der Hautqualität, die nach ungefähr 4 Wochen sichtbar wird.

 

Die Behandlung

Vor dem Lifting wird Blut aus der Armvene entnommen und direkt im Anschluss einer speziellen Behandlung unterzogen. Im nächsten Schritt wird die rote Beautygeheimwaffe zentrifugiert, von roten und weißen Blutkörperchen befreit und mit Calciumchlorid und speziellen Aminosäuren versetzt. Die Mixtur wird dann per Microneedling, Dermapen oder Mesotherapie in die erschlaffte Haut eingearbeitet. Diese Art der Behandlung hat den Vorteil, dass die feinen Nadeln die Barriere der obersten Hautschicht durchdringen.

 

Ist eine Betäubung notwendig?

Vor der Behandlung erfolgt eine lokale Betäubung der Hautareale durch eine Creme.

 

Wann bin ich wieder einsatzfähig?

Die meisten Patienten sind mit nur geringer Regenerationszeit wieder gesellschaftsfähig. Es kann zu Hämatomen und Rötungen kommen. Leichte Schwellungen können durch Kühlen gemildert werden. Wir empfehlen jedoch, etwa 3 Tage auf Sport zu verzichten.